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Galaxy S3 und Note 2 – Exynos Prozessoren haben riesige Sicherheitslücke

Der XDA-Mitglied alephzain hat in den führenden Samsung Smartphones eine Sicherheitslücke entdeckt, die doch sehr schwerwiegend ist. Betroffen können alle Samsung-Geräte sein, die einen Exynos-Prozessor haben. Jedoch können auch Smartphones und Tablets von anderen Herstellern betroffen sein, zu diesen gehört zum Beispiel das Meizu MX. Dabei können Anwendungen ohne Zustimmung System-Daten auslesen oder sogar Root-Rechte bekommen.

Grund ist eine etwas – ich entschuldige mich für diese Wortwahl – schlampige Programmierung des Kernels der Exynos-Prozessoren. Dadurch können Hacker problemlos Malware – also Viren – installieren. Das Problem ist, dass der Nutzer dies überhaupt nicht mitbekommen kann, da dieser Vorgang im Hintergrund durchgeführt wird.

Alephzain soll bereits Samsung über das Sicherheitsproblem in Kenntnis gesetzt haben. Bis jetzt haben sie sich noch nicht persönlich gemeldet. Aber die XDA-Community ist bereits dabei, einen Patch herzustellen. Im Moment hat der Patch noch kleinere technische Probleme, sodass die Kamera-Funktion nicht gestartet werden kann. Jedoch ist schon jetzt bekannt, dass für diesen Patch keine Root-Rechte nötig sind, wodurch auch Amateure diesen nutzen können.

Aber wir empfehlen euch keinen Patch zu nutzen, da Samsung wahrscheinlich in Kürze reagieren wird. Vielleicht wird es sogar in dem kommenden Android 4.1.2 Update integriert sein. Denn schließlich müssen sie nur noch einfügen, was alephzain bereit stellt.

Momentan gibt es dennoch keinen Grund zur Sorge, denn was seit mehreren Monaten keinen Schaden angerichtet hat, wird dies so schnell auch nicht machen können.

Nach dem aktuellsten Stand sind das Galaxy SII, das Galaxy SIII, das Note II und das Meizu MX gefährdet.

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