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Hoverboards: Sichere Fortbewegungsmittel der Zukunft?

Die sogenannten Hoverboards sind ein Trend aus den USA der seit Anfang diesen Jahres nach Deutschland übergeschwappt ist. Die Self Balance Scooter locken mit viel Fahrspaß und jeder Menge Abenteuer. Amazon hat den Hoverboardverkauf jedoch komplett gestoppt, da zu viele Unfälle vorgefallen sind. Dennoch gibt es vertrauenswürdige Seiten auf denen das Hoverboard kaufen möglich ist. Hierbei gibt es eine ganze Reihe an Parametern die bei einem Kauf beachtet werden müssen.

Preislich günstige Hoverboards sind nicht immer das gelbe vom Ei und es sollte darauf geachtet werden ob die Boards gewisse Qualitätsansprüche erfüllen. Das Hoverboard sollte über TÜV zertifizierte Akkus verfügen und nach Möglichkeit von einem bekannten Hersteller wie Samsung stammen. Weiterhin ist es ratsam auf ein anerkanntes internationales europäisches Zertifikat wie z.B. das I.S.E.T-Zertifikat zu achten.

Je nach persönlichen Präferenzen sollten anschließend die Akkustärke und damit auch die Reichweite des Boards, die Geschwindigkeit, Verarbeitung, Ladezeit und der Fahrkomfort betrachtet werden. Ein gutes Hoverboard sollte eine Reichweite von wenigstens 15km vorweisen und eine Motorstärke von 600W. Wenn die Motoren schwächer sind kann das Fahren am Berg sehr schwerfällig werden. Ob 6,5”, 8” oder 10” Reifen am besten zum Fahren geeignet sind hängt stark von der eigenen Körpergröße, Gewicht und Fahrerfahrung ab.

Einsteiger starten sehr gut mit der kleinsten Reifengröße um das sichere Fahren zu lernen. Nach ca. 10 Fahrstunden, je nach Talent, ist ein sicheres Fahrgefühl zu erwarten. Hoverboards sollten nach Möglichkeit nicht auf nassem Untergrund benutzt werden, da hierbei schnell die Räder ins Rutschen geraten. Die Geschwindigkeit der Hoverboards ist meist bei 15 km/h zur Sicherheit abgeriegelt – aus gutem Grund. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht sonderlich schnell erscheinen mag, so kann bereits bei Schrittgeschwindigkeit und unsachgemäßem Gebrauch viel schief gehen. Aus diesem Grund sollte bei jeder Hoverboardfahrt Ein Schutzhelm, eine Schutzbrille, Arm-, Ellenbogen-, Knieschoner sowie Handschuhe getragen werden. Bei ersten Fahrversuchen wird man oft hinfallen und sich abstützen. Hierbei sind gut gepolsterte Handschuhe Gold wert.

Das die rechtlichen Regelungen in Deutschland jedoch noch nicht ganz eindeutig geklärt sind wissen die Wenigsten. In Österreich und der Schweiz sind die Mini-Segways bereits auf öffentlichen Straßen zugelassen. Wann das deutsche Gesetz endlich dazu übergeht und die Boards auf deutschen Straßen zulässt ist bislang noch offen. Laut Gesetz gelten Hoverboards als Kraftfahrzeuge da sie schneller als 6 km/h fahren und deswegen eine eigene Zulassung und Versicherung brauchen. Wer in Deutschland dabei erwischt wird ein Board auf öffentlichen Plätzen zu benutzen, der kann durch die Polizei mit einem Bußgeld von mindestens 50€ verwarnt werden. Im Härtefall kann die Polizei das Gerät konfiszieren und sogar den Führerschein einbehalten.

Fazit zum Hoverboard

Die rechtliche Situation in Deutschland lässt das Hoverboard Fahren auf öffentlichen Straßen noch nicht zu. Damit bleibt es also vorerst noch unmöglich mit dem Hoverboard auf Arbeit zu fahren oder zum Bäcker um Brötchen zu holen. Ob und wann hierbei die deutsche Gesetzgebung sich öffnen wird bleibt abzuwarten.

Dennoch ist ein solches Gefährt ein toller Freizeitspaß und auch erschwinglich sofern nicht die teuersten Boards gekauft werden. Einsteigermodelle gibt es bereits ab 240€ mit einer guten Qualität. Auch Priester in der Kirche nutzen Hoverboards:



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